Finanzielle Überlegungen

  • Ein durchschnittlicher Haushalt  verbraucht pro Jahr rund 3.500 kWh Strom. Das entspricht der Stromproduktion einer 3,5 kW Anlage mit 1000 Volllaststunden (siehe Technisches).
  • Die Stromkosten für Privathaushalte für die nächsten 20 Jahre bedeuten einen Barwert von rund EUR 20.000,00 – wobei diese Prognose eine gewisse Unsicherheit enthält.
  • Für die Installation einer geeigneten Kleinwindkraftanlage fallen meist deutlich höhere Kosten als EUR 20.000,00 an. Die Preise schwanken stark zwischen den unterschiedlichen Anlagenherstellern. In den Gesamtpreis müssen Kosten für das Fundament, den Transport und etwaige Gutachten einbezogen werden. Vor allem sollten die Wartungs- und Reparaturkosten nicht unterschätzt werden.
  • Die Installation einer Kleinwindkraftanlage benötigt aus heutiger Sicht daher mehr als finanzielle Überlegungen. Darüber hinaus müssen auch einige rechtliche Hürden bewältigt werden.
  • Sollte Ihre Anlage nach längerer Betriebszeit am Ende ihrer Lebensdauer sein, dann weisen die  Anlagenkomponenten (Turm – Stahl, Aluminium; Generator – Kupfer, …) immer noch einen hohen Rohstoffwert auf.
  • Ein Hybridsystem aus Photovoltaik und Windkraft ist sinnvoll, da sich ihre Jahresleistungskurven sehr gut ergänzen
  • Falls für Sie die Investition in eine Kleinwindkraftanlage  nicht in Frage kommt, Sie aber trotzdem in erneuerbare Energie investieren möchten, dann macht die Beteiligung an einer Betreibergesellschaft Sinn. Ein Rechenbeispiel zeigt: 5 m² Rotorfläche bei einem spezifischen Jahresertrag von 800 kWh/m²/Jahr liefern 4.000 kWh elektrische Energie! Damit lässt sich ein durchschnittlicher Haushalt versorgen. Moderne Anlagen weisen ein Rotorfläche von 8.000 – 10.000 m² auf!
  • Vom deutschen Bundesverband Windenergie gibt es Studien zur Wirtschaftlichkeit von kleinen Windrädern: BWE-Studien zur Qualität und Wirtschaftlickeit kleiner Windräder.


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