Archive for Januar 2013

EWEA 2013 – Experience Austria Tour

21. Januar 2013

Austrias first testing area for small wind turbines „Energieforschungspark Lichtenegg“

Foto: IG Windkraft

Experience Austria Tours

The Austrian Wind Energy Association in cooperation with Solvento energy consulting gmbH offers you the opportunity to experience Austria’s first small wind testing area the day before EWEA 2013. This is your chance to experience this premier project in the field of small wind turbines in Austria.

The „Energieforschungspark Lichtenegg“

The tour takes you to the „Energieforschungspark Lichtenegg“, which was established in summer 2011 in Lower Austria to study the products of 8-10 different small wind manufacturers concerning performance, safety and long term durability. The geographical position (800 meter above sea level) and the average annual wind speed of 5 m/s (height at 19 m) at the site promise optimal testing conditions for small wind turbines.

Wind turbine viewing platform

Furthermore there is the possibility to visit one of the few wind turbine viewing platforms worldwide. The Enercon E-66 with a capacity of 1,8 MW has an implemented viewing platform and is situated next to the “Energieforschungspark Lichtenegg”. At a height of 60 meters you can experience stunning views over the testing area and the surrounding landscape.

Schedule

Sunday, 03 February 2013

  • 12:00 Departure from Messe Wien (main entrance)
  • 13:15 Arrival at the testing area – guided tour
  • 15:00 Coffee break and presentation
  • 17:15 Arrival at Messe Wien

More information:

www.igwindkraft.at

www.kleine-windkraft.at

www.solvento.at

www.energieforschungspark.at

Please note that the Austrian Wind Energy Association reserves the right to change the program and that there are a limited number of seats on each Tour. The allocation of spaces is on a first-come, first-served basis

EWEA Konferenz in Wien

14. Januar 2013

ewea2013_CMYK_date Kopie 2Die neuesten Erkenntnisse zur Praxis und Theorie kleiner Windkraftanlagen können Anfang Februar 2013 auf der europäischen Windenergiekonferenz der EWEA in Wien in Erfahrung gebracht werden. Die Anreise empfiehlt sich am ersten Februar-Wochenende. Denn am Sonntag den 03. Februar wird von Wien aus eine Exkursion zu einem Testfeld für Kleinwindanlagen angeboten.

Europas größte Windenergiekonferenz findet vom 4. bis 7. Februar in Wien statt. Erfreulich sind die zahlreichen Programmpunkte über Kleinwindkraftanlagen. Die EWEA (European Wind Energy Association) als Ausrichter der Veranstaltung bekräftigt damit die wachsende Bedeutung der Kleinwindkraft-Branche in Europa.

Vorträge über Kleinwindkraftanlagen auf der EWEA-Konferenz

Wer sich über die neuesten Forschungsergebnisse zu Kleinwindanlagen informieren möchte, bekommt in Wien ein reichhaltiges Programm geboten. Die Konferenz mit paralleler Ausstellung findet vom 04. bis 07. Februar in der Messe Wien statt.

Nach dem Stand vom 03.01.2013 gehen folgende Vorträge dezidiert auf Kleinwindanlagen ein:

Kleinwindkraft-Vorträge der EWEA-Konferenz im Überblick

Montag, 04.02.2013 | 16:00 – 17:30 Uhr
Session: Innovative Concepts And New Technologies
Vortrag: Concept Testing Of A Simple Floating Offshore Vertical Axis Wind Turbine

Dienstag, 05.02.2013 | 09:00 – 10:30 Uhr
Session: Superior Aerodynamic Performance
Vortrag: Non-Intrusive 3D Load Calculation During Yaw Conditions

Dienstag, 05.02.2013 | 11:00 – 12:30 Uhr
Session: Small Wind Energy (Quick Fire Session)
Die Referenten haben zunächst zwei Minuten Zeit, das Thema vorzustellen. Das Publikum stimmt ab, welche vier Referenten eine vollständige Präsentation halten sollen.
Vorträge:

  • Sensitivity Analysis Of Aerodynamic Performance Of Airfoils Used In Small Wind Turbines
  • Design and testing of two new airfoils for small wind turbine application
  • Analysing the performance of a building-mounted battery charging wind turbine with particular emphasis on the effect of yaw misalignment
  • Effect of swing rudder on the yaw alignment of small wind turbines
  • Wind turbines on co2 neutral luminaries in urban areas
  • Comparison of low-cost resource assessment tools for small-scale wind energy installations
  • Cost saving potential in small wind using new tower materials and manufacturing processes
  • Improved resource assessment for small wind turbines in rural and urban areas
  • Reducing vibration issues at small vertical-axis wind turbines on buildings

Dienstag, 05.02.2013 | 14:00 – 15:30 Uhr
Session: Science & Research Poster Session
Vorträge:

  • A study on the airfoil shape of straight bladed vertical-axis wind turbine
  • Reducing vibration issues at small vertical-axis wind turbines on buildings
  • Comparison of low-cost resource assessment tools for small-scale wind energy installations
  • Effect of swing rudder on the yaw alignment of small wind turbines
  • Improved resource assessment for small wind turbines in rural and urban areas
  • Sensitivity analysis of aerodynamic performance of airfoils used in small wind turbines
  • An evaluation of the performance of 10kw counter-rotating wind turbine using cfd simulation
  • Analysing the performance of a building-mounted battery charging wind turbine with particular emphasis on the effect of yaw misalignment
  • Design and testing of two new airfoils for small wind turbine application
  • Cost saving potential in small wind using new tower materials and manufacturing processes
  • Wind turbines on co2 neutral luminaries in urban areas
  • Integration of low-cost accelerometers for condition monitoring of wind turbine blades

Dienstag, 05.02.2013 | 15:30 – 19:00 Uhr
Session: Poster Session (All Tracks) & Exhibition
Vorträge:

  • Measurements of flow field and pressure distribution of straight-bladed vertical axis wind turbine
  • Aerodynamic optimization and open field testing of a 1 kw vertical-axis wind turbine
  • Electromagnetic compatibility (emc) of wind turbines

Weitere Informationen

Besuchen Sie die Internetseite von EWEA 2013 Vienna

Link zum vollständigen Programm der EWEA-Konferenz

Enterprise Europe Network: EWEA 2013 Matchmaking Events

Kleine Windkraft – vom Sorgenkind zum Hoffnungsträger

7. Januar 2013

energie:bau hat exklusiv die ersten Daten zu den besten Anlagen Österreichs

Große Windkraftwerke tragen in vielen Ländern der Welt bereits zu einem erheblichen Teil der Stromproduktion bei. So deckt beispielsweise Dänemark den Bedarf an elektrischer Energie zu 28 Prozent aus Windkraft .¹ Aber auch hierzulande schreitet der Ausbau voran. Das Burgenland wird bereits im nächsten Jahr (rechnerisch) energieautark durch die Kraft des Windes. Die Technik der großen Anlagen ist ausgereift.

Nicht so rosig sah es bisher bei den kleinen Windkraftwerken aus – hierzu zählen Anlagen je nach Betrachtungsweise bis 100kW Generatorleistung. In der Praxis trifft man jedoch auf Anlagen bis etwa 15kW und 20 Meter Turmhöhe, was oft durch rechtliche Rahmenbedingungen begründet ist. Trotz oftmals anders lautender Versprechen der Anbieter, ist die Ausfallsrate der meisten Produkte sehr hoch. Um hier Klarheit zu schaffen, errichtete die EVN im Jahr 2011, unter der damaligen Projektleiterin Lisa Lackner, einen Energieforschungspark an einem windreichen Standort in Lichtenegg. Vor Ort werden seither vor allem Kleinwindräder im längerfristigen Realbetrieb getestet und von unabhängigen Organisationen vermessen.

(c) AEE

(c) AEE

Bei den ganz kleinen Anlagen stellte sich rasch Ernüchterung ein, nicht nur durch den vergleichsweise geringen Ertrag, sondern schlichtweg aufgrund der oftmals baldigen Ausfälle durch diverse Schäden. Allerdings übertrafen dafür drei der größten Anlagen selbst die kühnsten Erwartungen und produzieren mit bis zu 1.700 Volllaststunden erstaunliche Ergebnisse, die bereits an Großwindkraftanlagen heranreichen .² Stromerträge von 17.000kWh sind hier also bereits für Baumeister, Architekten und Gemeinden interessant, die auf den Trend zu energieautarken Objekten aufspringen möchten.

Um jedoch falschen Erwartungen vorzubeugen: Voraussetzung zur sinnvollen Aufstellung ist natürlich eine windstarke Lage, die jedenfalls mit einer seriösen Windmessung geprüft werden sollte. Nicht minder wichtig ist eine geeignete Freifläche am Boden, auf welcher sich ein entsprechend hoher Mast sicher aufstellen lässt. An diesem Mast entstehen hohe Vibrationskräfte, weshalb von der Montage an einem Gebäude – einerseits durch die entstehende Lärmbelastung, andererseits durch die zu erwartenden Schäden an der Bausubstanz – abzuraten ist.
Ist diese feste und windreiche Freifläche aber vorhanden, können gute Kleinwindkraftanlagen (siehe Infobox) zu einem erheblichen Teil der Stromversorgung beitragen. Im Bereich der Wirtschaftlichkeit ist auf künftige Förderungen zu hoffen. Positiv auf die Wirtschaftlichkeit wirkt sich jedenfalls ein hoher, konstanter, Stromverbrauch aus, damit die Windenergie gleich direkt verwendet werden kann und damit den teuren Strombezug aus dem Netz reduziert.

INFOBOX:

Die drei besten Kleinwindräder:

Drei Anlagen haben im Lichtenegger Energieforschungspark die besten Ergebnisse geliefert. Vorgestellt werden hier die unterschiedlichen Vorteile der Anlagenkonzepte:

Eco-Vent:

Technische Daten: Nabenhöhe: 19m, horizontal gelagerter Generator, Flügel: 3, Nennleistung: 10kW, Rotordurchmesser: 8,4m

Vorteile: Produktion komplett in Europa, standardisierte Komponenten, keine Windnachführung notwendig (Lee-Läufer), Volllaststunden-Anzahl kann mit Großwindkraftanlagen mithalten, Zertifizierungen vorhanden, 5 Jahre Garantie.

Homepage: www.eco-vent.at

Easywind:

Technische Daten: Nabenhöhe: 19m, horizontal gelagerter Generator, Flügel: 4, Nennleistung: 6kW, Rotordurchmesser: 6m

Vorteile: Kein Wechselrichter, keine Abschaltung, Vollzertifiziert nach IEC61400-2.

Homepage: www.easywind.de

Schachner:

Technische Daten: Nabenhöhe: 12m, horizontal gelagerter Generator, Flügel: 3, Nennleistung: 4,8kW, Rotordurchmesser: 5,6m

Vorteile: Getriebelose Anlage, keine Windnachführung notwendig (Lee-Läufer).

Homepage: www.kleinwind.at

Statements der Kleinwind-ExpertInnen:

Daniel Reiterer_WindDaniel Reiterer, AEE NÖ-Wien: „Bei der Befestigung von Windkraftanlagen am Dach ist Vorsicht geboten! Abgesehen von statischen Problemen kann es auch zu einer Übertragung von Körperschall und Vibrationen in das Gebäude kommen“

Kathrin_RenzKathrin Renz, IG Windkraft: „Es ist ratsam, da es auch gute Anlagen gibt, über die Ausgestaltung der Förderungen, auch im Bundesländer-Bereich, für Kleinwindanlagen zu sprechen. Eine Voraussetzung für die Förderung sollte eine repräsentative Windmessung sein.“

Florian_ZimmerFlorian Zimmer, Verein Energiewerkstatt: „Zusammenfassend sei gesagt, wer sich derzeit für die Investition in eine  Kleinwindkraftanlage entscheidet, stellt sich nicht die Frage was verdient man damit, sondern welchen Teil kann man zur nachhaltigen und erneuerbaren Energie beitragen.“

¹http://www.ens.dk/en-us/info/news/news_archives/2012/sider/20120924renewablesnowcovermorethan40percent.aspx

²Quelle: Tägliche Mitschrift der Homepage-Ertrags-Werte

Links:

Eine Übersicht über die österreichweiten rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie auf der Webseite der IG Windkraft: www.kleine-windkraft.at.

Das Forschungsenergiepark in Lichtenegg ist erreichbar unter: www.energieforschungspark.at

Quelle Artikel: http://www.energie-bau.at / Lukas Pawek & Michael Sigmund


%d Bloggern gefällt das: